Auf zu neuen Ufern

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Der Blog ist fast voll, darum geht es ab sofort hier weiter:

http://wolkeswelt205.wordpress.com/

In einem Monat ziehen wir zudem endlich um..Ja, sind wir auch letztes Jahr erst – aber hier geht es einfach nicht mehr. Ich muss mich nicht als Lügnerin bezeichnen lassen und das Haus ist so hellhörig, dass wir alles, aber auch alles..!! von unserer Vermieterin hören und sie demnach auch von uns. Hätten wir das nur vorher gewusst.

Ich hoffe Ihr bleibt mir auch weiterhin treu 😀

Das Impressum findet Ihr auf dem neuen Blog, da ich es hier nicht separat auf der Startseite einfügen kann. 

Lügen eines Jägers

>> Jägerlüge Nr. 1:
Jäger schützen Wald und Feld vor Wildschäden.
FALSCH!

Die Jagd provoziert ganz im Gegenteil vielfach Wildschäden. Rehe sind z.B. von ihrer Natur her Bewohner von Wiesen und dem Waldrand. Erst die Jagd treibt die Tiere in den Wald hinein, wo sie dann keine – für sie lebenswichtigen – Gräser und Kräuter finden und ihnen nichts anderes bleibt, als an Knospen zu knabbern. Durch die Jagd werden die Tiere unnötig aufgescheucht, was ihren Nahrungsbedarf und damit die Fraßschäden oft weiter erhöht. Das verbreitete Argument, Wildtiere verursachten erhebliche Schäden, dient nur als Vorwand der Jäger, längere Jagdzeiten oder höhere Abschussquoten durchzusetzen. Oft sind die von Jägern verursachten Personen- und Sachschäden höher als der landwirtschaftliche Schaden durch Wildtiere.

Wie das Standardwerk »Vom Widersinn der Jagd« des Zoologen Carlo Consiglio von der Universität Rom nachweist, sind Verbissschäden in den meisten Fällen minimal und betreffen meist deutlich weniger als 2% an Pflanzen bzw. des Holzertrags. Außerdem können Schonungen und Jungwaldanpflanzungen z.B. durch Schutzzäune oder Netze vor Verbiss geschützt werden. Eine Studie für die Minister für Agrarwirtschaft in Brüssel zeigt des Weiteren auf: Wildschäden könnten fast vollständig vermieden werden, wenn der Mensch die Wildfütterung über das ganze Jahr ausdehnen würde (Ueckermann: Einfluss der Fütterung auf den Schälumfang des Rotwildes, 1985). Schließlich könnten die Behörden auch Schäden ersetzen, wie es z.B. im Falle von Manöverschäden durch Truppenübungen üblich ist.

In unbejagten Gebieten Europs, wie z.B. im Schweizer Nationalpark (seit fast 100 Jahren jagdfrei) nimmt die Größe des Waldes ständig zu!

»Fraß-Schäden« in Wald und Feld entstehen, weil man den Tieren heute keine Nahrung mehr lässt:

Früher fiel bei der Ernte auf den Feldern viel Getreide auf den Boden oder blieben noch Kartoffeln im Boden. Dadurch blieb immer etwas für die Tiere auf dem Feld.

Heute bleibt durch die modernen Maschinen nichts mehr übrig – man nimmt den Tieren jedes Korn weg.

Früher konnten Wildtiere auf Wiesenflächen, auf Brachen oder an ausgedehnten Waldrändern grasen.

Heute werden auch die Wiesen weitgehend landwirtschaftlich intensiv genutzt, die natürlichen Waldränder verschwunden, es gibt nur wenige Bracheflächen.

Früher wurden Felder und Wiesen natürlich bebaut.

Heute sind Felder und Wiesen durch Spritzmittel, Dünger sowie durch Mist und Gülle vergiftet, kein Kräutlein darf stehen bleiben. Dies führt zum Rückgang oder gar zum Aussterben von Tierarten, wie z.B. dem Feldhasen.

Die moderne Landwirtschaft hat den Wildtieren die Nahrungsquellen genommen. Der Jäger »reguliert« das Ungleichgewicht: Wenn Wildtiere in die Felder gehen um sich Nahrung zu holen, werden sie abgeknallt. Der Lebensraum für die Tiere hat sich in den letzten Jahrzehnten immer weiter verengt – Verursacher ist der Mensch. Wäre es nicht Aufgabe des Menschen, den Tieren Lebensraum zurückzugeben?

Jägerlüge Nr. 2
Jäger sind Ersatz für ausgestorbene »Raub«-tiere
FALSCH!

Forschungen zeigen, dass so genannte Beutegreifer nicht für die Regulation, d.h. die zahlenmäßige Kontrolle ihrer Beutetiere, verantwortlich sind. Beutegreifer erbeuten bevorzugt alte, kranke und schwache Tiere bzw. fressen Aas und tragen so zu einem gesunden Wildbestand bei. Ein Jäger, der auf große Distanz schießt, kann nur in den seltensten Fällen beurteilen, ob ein Tier krank oder alt ist. Da Jäger aber vor allem auf prächtige Tiere, nämlich Trophäenträger, aus sind, führt die von Menschen praktizierte Jagd dagegen in aller Regel zu einer naturwidrigen Fehlauslese. Stimme eines Jägers: »Jagd bedeutet auch, nicht nur Schwaches und Krankes zu erlegen, sondern »überzählige« kerngesunde Tiere (wer will schon Krüppel und Kranke essen?).« (WILD UND HUND 13/2001)Wolf, Luchs und Braunbär wurden in Europa durch die Jagd praktisch ausgerottet, der Adler ist stark dezimiert – und die Rückkehr dieser Arten wird, wie das Beispiel des erschossenen Bären Bruno zeigt, aktiv verhindert. Mit dem Abschuss von bundesweit jährlich rund 700.000 Mardern, Füchsen und Wieseln dezimieren Jäger zudem die noch vorhandenen Beutegreifer – mit der schizophrenen Behauptung: »Fleischfresser nehmen dem Jäger die Beute weg.« Damit die Jäger genug zu schießen haben, werden Rehe, Hirsche und Wildschweine massiv gefüttert (oft illegal oder halblegal an so genannten »Kirrungen«). Auf ein erschossenes Wildschwein kommen nach Untersuchungen der Wildforschungsstelle Aulendorf (Baden-Württemberg) 250-300kg von Jägern ausgebrachtem Mais.

Jägerlüge Nr. 3 :
Jagd ist angewandter Naturschutz
FALSCH!

Jagd bedeutet eine Störung des natürlichen Gleichgewichts der Öko-Systeme. Sie kann zur Ausdünnung oder Ausrottung von Tierarten führen. Jäger sind Naturnutzer, aber keine Naturschützer. Sie hegen allenfalls die Tierarten, die für sie als Beute von Interesse sind. Im Übrigen widerlegen Jäger inzwischen diese Behauptung selbst: „Jagd als angewandter Naturschutz“ oder „Jäger als die wahren Naturschützer“ und so weiter – alles schön und gut. Akzeptiert werden wir von den Funktionären der Naturschutzverbände aber trotz allem nicht. Warum stehen wir nicht endlich mehr zu Sinn und Zweck unserer Jagdausübung? (…) Jagd ist eben nicht in erster Linie Hegen, sondern im ganz ursprünglichen Sinn Beutemachen, und Beute wollen wir doch machen. Es ist nicht verwerflich, Freude zu empfinden, wenn es gelungen ist, ein Stück Wild zu erlegen. Nein, es darf durchaus Freude bereiten, wenn ein Stück Wild durch einen sauberen Schuss schmerzlos verendet…« (WILD UND HUND 13/2001)

Im Schweizer Kanton Genf entschied die Bevölkerung 1975 durch ein Referendum für ein allgemeines Jagdverbot auf Säugetiere und Vögel. In den nachfolgenden Jahren erhöhte sich die Zahl der an den Ufern des Genfer Sees und der Rhone überwinternden Wasservögel auf spektakuläre Weise – ohne Zweifel eine Folge der ausbleibenden Störungen durch die Jagd. Vor dem Referendum hatten Jagd-Vertreter behauptet, der Feldhase wäre im Kanton Genf ohne die Jagd von der Ausrottung durch Beutegreifer bedroht. Das Gegenteil war der Fall: Inzwischen erfreut sich der Kanton Genf einer gesunden, vermehrungsfähigen Feldhasenpopulation, der größten Populationsdichte von Feldhasen in der Schweiz. Die Befürchtung der Landwirte, dass das Jagdverbot mehr Schäden an Kulturen bringen werde, hat sich nicht bewahrheitet: Die Schadenszahlen im Kanton Genf sind vergleichbar mit denen von Schaffhausen – obwohl in Schaffhausen die Jagd erlaubt ist.

Zahlreiche in Deutschland immer noch jagdbare Arten (Feldhase, Baummarder, Waldschnepfe, Rebhuhn) stehen auf der Roten Liste der gefährdeten Arten. Die Jagd ist nicht immer der einzige Gefährdungsgrund, allerdings trägt der Abschuss bedrohter Arten bestimmt nicht zu deren Erhalt bei. Seit dem 17. Jahrhundert sind die Jagd und die Zerstörung der natürlichen Lebensräume durch den Menschen für 57% der ausgerotteten Vogel- und für 62% der ausgerotteten Säugetierarten verantwortlich.

Jäger ballern zudem jährlich 1.500 Tonnen hochgiftiges Blei in unsere Natur. Dies führt zu einer Anreicherung von toxischen Schwermetall in den Nahrungsketten. Dies ist kein angewandter Naturschutz, sondern angewandte Naturvergiftung!

Jägerlüge Nr. 4
Ohne die Jagd nehmen die Wildtiere überhand
FALSCH!

Feldstudien von Ökologen ergaben, dass die Tiere über einen inneren Mechanismus zur Regulierung des Populationswachstums verfügen: Die Regulation der Wildtierbestände erfolgt nicht durch die Jagd. Droht Überbevölkerung, wird die Geburtenrate gesenkt. Auch dort, wo in Europa die Jagd verboten wurde, wie z.B. in den ausgedehnten italienischen Nationalparks, im Schweizer Nationalpark oder im Schweizer Kanton Genf, konnten bislang keine übermäßigen Wildtierbestände festgestellt werden. In fast allen anderen Ländern der Welt ist die Jagd in Naturschutzgebieten verboten, ohne dass dort bislang das natürliche Gleichgewicht aus den Fugen geraten wäre.

Jägerlüge Nr. 5:
Jäger töten schmerzlos
FALSCH!

Oft werden die Tiere nur angeschossen. Die Nachsuche dauert, sofern sie überhaupt erfolgt, Stunden und Tage. Bis zum tödlichen Schuss schleppen sich die angeschossenen Tiere stunden- oder tagelang mit zerfetztem Körper, heraushängenden Eingeweiden, gebrochenen Knochen auf der Flucht vor den Jägern durch den Wald. Auch vom Schrot der Jäger werden unzählige Tiere, besonders Wildvögel, zwar getroffen, sterben aber nicht gleich, weil keine lebenswichtigen Organe getroffen wurden. Oftmals verenden sie erst Stunden oder Tage später an ihren Verletzungen. Jede vierte Ente lebt mit einer Schussverletzung.Besonders grausam ist die Fallenjagd: Noch immer sind Totschlagfallen erlaubt – selten ist das Tier sofort tot. Bei angeblich »unversehrt fangenden« Kastenfallen gerät das gefangene Tier in jenem Moment, in dem der Kasten mit lautem Krach schließt, meist in Panik, bewegt sich heftig und verletzt sich oft schwer. So liegt das »Stück« (Jägersprache) blutig, von grausamen Schmerzen gepeinigt, nicht selten hungernd oder durstend Stunden, oft Tage in einer engen Kiste und wartet auf einen grausamen Tod.

Jägerlüge Nr. 6
Die Jäger schützen die Bevölkerung vor der Tollwut
FALSCH!

In Europa wird ein regelrechter Vernichtungsfeldzug gegen den Fuchs geführt: mit Schrot, Fangeisen, Fallen, Vergasung im Bau und vergifteten Ködern – und zwar das ganze Jahr. Doch die Ausbreitung der Tollwut wurde durch keine dieser Maßnahmen gestoppt. Die Jagd auf Füchse führt durch den beschleunigten Ortswechsel der überlebenden Tiere sogar zur Ausbreitung der Tollwut. Der Schweizer Kanton Wallis ist durch Impfaktionen seit 1981 tollwutfrei. Diese Aktion kostete das Wallis 106.800 Franken im Jahr, während der angrenzende Kanton Bern – flächenmäßig nur wenig größer – 818.148 Franken für die Tötung einer großen Zahl von Füchsen und für die Impfung des Viehs ausgab, ohne die Tollwut einzudämmen. Im Übrigen ist für Menschen die Wahrscheinlichkeit, in Deutschland an Tollwut zu erkranken, mit 1:171.875.000 zu beziffern
(Horst Hagen, 1984).

Jägerlüge Nr. 7:
Jagd ist ein Kulturgut
FALSCH!

Unter Kultur versteht man »die Gesamtheit der geistigen und künstlerischen Lebensäußerungen … eines Volkes« sowie »feine Lebensart, Erziehung und Bildung« (vgl. Duden, Band 5, 1982). Ob das Töten von Wildtieren dazu gehört? – Bestimmt nicht! Dass Menschen sich das Recht anmaßen, Lebewesen, die genauso wie sie fühlen und Schmerz empfinden, um des Vergnügens willen zu töten, ist vom moralischen Standpunkt her absolut inakzeptabel.

Jägerlüge Nr. 8:
Der Mensch hat schon immer gejagt
FALSCH!

In der Frühzeit war der Mensch zunächst Sammler. Erst später wurde er zum Jäger. Die Abnutzungsmuster auf der Zahnoberfläche der Backenzähne von vielen Hominiden und Hominoiden zeigen eindeutig, dass diese Vorläufer des Menschen Pflanzenkost (Pflanzenfasern, hartschalige Früchte, Nüsse etc.) gegessen haben. Typische Raubtiere (z.B. Wolf, Löwe) und Allesfresser (z.B. Spitzmaus, Igel) haben andere Zahn- und Zahnschmelzstrukturen auf Backen- und Mahlzähnen als der heutige Mensch.

In der Schöpfungsgeschichte spiegelt sich noch die vegetarische Frühphase der Menschheit wieder, wenn in Genesis 1.29 Gott spricht: »Sehet da, ich habe euch gegeben alle Pflanzen, die Samen bringen, auf der ganzen Erde, und alle Bäume mit Früchten, die Samen bringen, zu eurer Speise.« Doch in dem Maß, in dem der Mensch begann, Krieg gegen seinen Bruder zu führen, begann er auch die Tiere zu schlachten. Bei »primitiven« Völkern dient die Jagd der Nahrungsbeschaffung. In Europa jagt der Mensch nicht mehr um seine Ernährung sicherzustellen. Es geht einzig und allein um eine Freizeitbeschäftigung, ums Vergnügen – die Lust am Töten. Die Jagd ist heute das blutige Hobby einer kleiner Minderheit: Nur 0,3 Prozent der Bevölkerung sind Jäger – die allermeisten davon sind Hobbyjäger.

80% der Deutschen sind gegen die Hobby-Jäger! Immer mehr Menschen erkennen: Auch Tiere haben ein Recht auf Leben! Tiere fühlen ähnlich wie wir – Freude, aber auch Leid. Tiere lieben das Leben genauso wie wir. Es ist verwerflich, Tiere aus niederen Beweggründen zu töten!

Wissenschaftliche Studien zeigen: Jagd schadet unserer Natur und schädigt das ökologische Gleichgewicht in unseren Wäldern. Es wird höchste Zeit, dass die Gesetzgebung in Deutschland endlich dem aktuellen wissenschaftlichen Erkennnisstand und dem Willen der Bevölkerungsmehrheit angepasst wird.

Seit 2002 steht der Tierschutz im Grundgesetz und wurde zum Staatsziel erhoben. Die Jagd ist nicht mehr zeitgemäß!

Theodor Heuss, der als erster Präsident der Bundesrepublik Deutschland aus Repräsentationsgründen häufig an Diplomatenjagden teilnehmen musste, formulierte treffend: »Jagd ist nur eine feige Umschreibung für besonders feigen Mord am chancenlosen Mitgeschöpf. Jagd ist eine Nebenform menschlicher Geisteskrankheit.«

Die »Jagdleidenschaft«, auf die die Jäger auch noch so stolz sind, ist eine gefährliche Perversion! Leo Tolstoi sagte: »Vom Tiermord zum Menschenmord ist nur ein Schritt!« <<

Quelle: http://www.abschaffung-der-jagd.de/index.html

So ein Fraß kommt in den Napf

Wieder ein schöner Text zum Thema Trockenfutter der bekannten Marke Happy Dog. “Nach dem Vorbild der Natur” – im nachfolgenden Text werden die Inhaltsstoffe mal genauer unter die Lupe genommen und leider finden sich diese in so ziemlich jeder bekannten Marke wieder. Resultat: kranke und fette Hunde.

Bevor ich den Text zeige, möchte ich aber noch einige wenige Marken nennen – wo das Fertigfutter okay ist. Aber auch entsprechend mehr kostet 😉 Dazu gehören: Terra Canis, Wolfsblut, Granatapet, Pfotenliebe.

Immer wieder höre ich in letzter Zeit, dass gebarfte Tiere krank sind. Dazu kann ich nur eins sagen: Liebe Halter, beschäftigt euch richtig mit dem BARFen, füttert abwechslungsreich, achtet auf die Qualität und füttert individuell – dann kann das nicht passieren und es ist allemal günstiger als Fertigfutter.

Der Text wieder von der BARF-Seite auf Facebook 🙂

https://www.facebook.com/pages/Wissenswertes-%C3%BCber-BARF-Rohfleisch-Discountfutter-Futter-vom-Tierarzt/335987919829259?fref=ts

Zusammensetzung
…..des Trockenfutters “Fit & Well Senior” von der Marke “happy dog”.Mais, Geflügelfleischmehl, Reismehl, Lammfleischmehl, Rinderfett, Grieben, Leberhydrolisat, Fischmehl, Hämoglobin (getrocknet), Rübenmelasseschnitzel, Geflügelfett, Sonnenblumenöl, Apfeltrester (getrocknet) (0,7%), Volleipulver, Natriumchlorid, Hefe (getrocknet), Kaliumchlorid, Rapsöl (0,25%), Gerste (fermentiert) (0,2%), Meeresalgen (getrocknet) (0,15%), Leinsamen (0,15%), Chicoréewurzel (extrahiert) (0,05%), Artischocke (0,03%), Löwenzahn, Muschelfleisch (getrocknet) (0,02%), Ingwer, Birkenblätter, Brennnessel, Salbei, Koriander, Rosmarin, Thymian, Süßholzwurzel, Kamille, Ulmenspierkraut, Bärlauch. (Kräuter gesamt: 0,14%)________________________________________HIER DIE BEDEUTUNG DER INHALTSSTOFFE:

1) Mais

= Als Fakten haben sich herausgestellt:

Mais ist ein Grundnahrungsmittel, wird aber vor allem als Viehfutter verwendet. Mais besteht in 1. Linie aus Wasser(70%), dann Stärke, Traubenzucker, Faserstoffe, Eiweiße und verschiedene Fettsäuren.
In frischen Maiskörnern finden sich zu dem Provitamin A, B-Vitamine, Vitamin C, verschiedene Mineralien und Kieselsäure……ABER NUR IN FRISCHEN PRODUKTEN!

Bei der Herstellung von Hundefutter wird kein lebensmitteltauglicher Mais verarbeitet, sondern in der Regel die Abfälle aus der Lebensmittelproduktion bzw. der Landwirtschaft.

Mais dient als Füllmittel, um die Sättigung des Hundes ohne viel Kostenaufwand herbeizuführen, und mit dem vorhandenen Gluten wird effizient konserviert, d.h. der Nährwert ist gering, aber Mais ist grundsätzlich nicht schädlich( außer für Allergiker)
Es ist bekannt, daß Mais zu den billigsten pflanzlichen Rohstoffen gehört, die ein Konzern bekommen kann

Zudem kommt das Risiko mit dem Gen-Saatgut….

Durch den Druck der USA auf den europäischen Markt werden genmanipulierte Produkte schon in der menschl. Nahrung verwendet….und noch wahrscheinlicher in der Tiernahrung.Der meiste Mais, der ins Hundefutter kommt, ist Billigmais aus den USA…… muss nicht sein…kann aber sein….insbesondere vom US-Konzern Monsanto, der für ca. 90% der angebauten Gen-Pflanzen verantwortlich ist.
Inzwischen kommt es beim Mais wirklich darauf an, woher er stammt.Je höher die Wahrscheinlichkeit, daß Gene aus GVO (gentechnisch veränderter Organismus) in den Mais gelangt, desto höher die gesundheitliche Bedenklichkeit, wie z.B. Unfruchtbarkeit in der nächsten Generation.
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2) Geflügelfleischmehl, Lammfleischmehl, Fischmehl

= Fleisch, was zu Mehl verarbeitet wird.
Ist meist zum größten Teil getrocknete tierische Nebenerzeugnisse. Filetstücke werden meist nicht zu Mehl verarbeitet…

Tierische Nebenerzeugnisse:
Da Fleischmehl meistens tierische Nebenerzeugnisse sind, ist entscheidend, um welche Nebenprodukte es sich handelt. Nebenprodukte in Lebensmittelqualität sind als Ergänzung in Ordnung.
Nebenprodukte die nicht unter “Lebensmittelqualität” fallen, sollten nicht enthalten sein….leider ist dies aber meistens der Fall.

Tierische Nebenprodukte stammen meistens aus Abdeckereien. Zum Teil stammen diese Zutaten auch aus Rücklieferungen verdorbener Waren aus Supermärkten und Großküchen.

Oft wird beim Fleischmehl ein Trick angewendet…..Das Fleisch wird gewogen als Frischfleisch…. VOR dem Trocknen (so wird man schön über den Tisch gezogen)

Über 70% des Fleisches ist Wasser und Fett. Wenn nun das Wasser entzogen wird und das Fleisch zu Fleischmehl verarbeitet wird, hat es nur noch 30% seines Gewichtes.
So kann es vom 1. Platz der Inhaltsliste zum 4., 5. oder 10. Platz in der Inhaltsliste abrutschen.
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3) Reismehl

= Reismehl ist ein feines Mehl, das aus Rund- oder Langkornreis hergestellt wird…
aaaabbbeeerrrr…….. in Hundefutter sind meist kein Reismehl enthalten, die zur menschlichen Verzehrung geeignet wären!

= Es sind somit….pflanzliche Nebenerzeugnisse!!
und ist meist der klebriger Rest aus der industriellen Verarbeitung. Hält Giftstoffe im Körper fest, so dass diese nicht sofort auf natürliche Art ausgeschieden werden können

(verhindert Durchfall – daher haben Hunde / Katzen bei Trockenfutter meistens KEIN Durchfall)

Resultat ist: eine Überfunktion von Nieren und Leber, da diese Stoffe ständig abgebaut werden müssen.

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4) Grieben

= ein Nebenprodukt der Talg- und Fettgewinnung aus tierischen Produkten – eine schöne Umschreibung der Futtermittelindustrie…..diese nennet man dann “Grieben- oder Grammelschmalz”!!!!

Griebenschmalz wird aus dem Speck (Leder- und -Fett-Haut) von Schweinen hergestellt und enthält noch die Reste der ausgebratenen Speckteile, die „Grieben“ oder „Grammeln“

Oft wird das dann auch als Brotaufstrich oder zum Braten verwendet.

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5) Leberhydrolysate

= Neben ökologischer/biologischer Leber und deren enzymatisch gewonnenen Hydrolyseprodukte (z.B. Aminosäuren) kommen Leberhydrolysat“ nach EG-Öko-Verordnung zum grossen Teil nicht zugelassene Zutaten zum Einsatz, auf die laut Aussage der Hersteller nicht verzichtet werden kann.

Im Wesentlichen handelt es sich hierbei um:

Orthophosphorsäure E338 und deren Salze,
Kaliumsorbat E 202 (zur Konservierung des Produktes),

Chemisch-synthetisch hergestellte Aminosäuren: Methionin D,L, Glycin, Cystein-L HCl,

Reduzierende Zucker: Maltol, Dextrose bzw. Glucose, D-Xylose

Enzyme: Protease Mono-Natrium-Glutamat Riboflavin (Vitamin B2)
Di-Natrium-Ribonucleotide

Spezielle synthetische und aus Eiweißhydrolyse gewonnene freie Aminosäuren tragen wesentlich zu einer geschmacksverbessernden und geschmackssteigernden Wirkung bei, da sie zusammen mit reduzierenden Zuckern Ausgangsstoffe der Maillard-Reaktion bilden.

Diese Reaktion ist neben der Farbgebung und als Indikator einer Erhitzung von Lebensmitteln insbesondere für das Aroma von Bedeutung. Desweiteren kommen zusätzliche Geschmacksverstärker (z.B. Mono-Natrium-Glutamat), naturidentische Aromen (diese können nach Aussage des Herstellers ersetzt werden), sowie Sorbate als Konservierungsmittel zum Einsatz.

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6) Rinderfett und Geflügelfett

= Nebenprodukt bei der Geflügelschlachtung / Rinderschlachtung

dient zum größten Teil als Geschmcksträger im Trockenfutter

Rinderfett ist meiste das abgekochte Fett vom Rind.
Dies wird oft auch zur Herstellung von Seife oder Kerzen genutzt. Dabei wird die recht fest Konsistenz des Fettes ausgenützt.
Auch zum Kochen, frittieren und Backen wird Rinderfett verwendet – der englische Plumpudding zum Beispiel ist ohne Rinderfett nicht denkbar.

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7) Hämoglobin (getrocknet)

= Blut (getrocknet)
sehr eisenhaltig!

ist eigentlich nichts gegen einzuwenden..denn auch bei BARF wird Blut verfüttert. Bedenklich ist hier nur, dass die Herkunft nicht klar ist. Von welchem Tier ist das Blut????? Tja….

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 Rübenmelasseschnitzel= auch Zuckerrübenschnitzel genannt und ist ein Abfallprodukt der Zuckerrübenverarbeitung und wird vor allem als Futtermittel für Rinder, Schweine, Schafe und Pferde genutztRübenschnitzel ist reines “Füllmaterial” einfach um an anderem (Fleisch) zu sparen. Sattmacher so zu sagen!!__________________________________________

9) Sonnenblumenöl

= Bitte KEIN Sonnenblumenöl, Distelöl und Maisöl i HUndefutter!!!!

Diese Öle enthalten Stoffe, die der Hund nicht natürlich ausscheiden kann –

Die Folge:

Überfunktion der Niere und Leber!

Zudem führt hoher Konsum von Sonnenblumenöl zu Veränderungen im Erbgut, die zu Krebs führen können!!!!

Das Schwedische Institut für Krebsforschung fand in neusten Untersuchungen heraus, dass diese Öle die Krebsentstehung um bis zu 60% beeinflussen können. In Versuchslaboren wird schon seit Jahren Sonnenblumenöl an Ratten zum Wachstumsbeschleunigen der Tumore gefüttert

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10) Apfeltrester

= sind die Pressrückstande bei der Herstellung von Apfelsaft. Sie besitzen einen hohen Zuckergehalt – und daher “Gift” für Hunde!!!

Zucker sollte man seinen Hund nicht zusätzlich geben denn in vielen Hundefutter-Dosen kann man Zucker finden. Auch teure Futterhersteller mischen ihrem Futter Zucker bei !

Zucker löst Rheuma, Zuckerkrankheuten, Karies u. allerlei Gelenkprobleme aus. Außerdem….zuviel Zucker macht auf Dauer blind!! Das stimmt….Der Zucker lagert sich an den Nervenenden ab und blockiert sie (Neuropathie nennt man das). Die Nerven leiten dann keine Reize mehr weiter.

WARUM wird dann Zucker in Hundefutter untergemischt??
– ganz einfach….übertrieben gesagt, macht Zucker den Menschen und das Tier süchtig. Alles was süß schmeckt – schmeckt besser!

Plözlich wollen die Hunde nur noch das Futter fressen, was am meisten Zucker enthält……tja..jetzt wisst ihr warum.

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11) Natriumchlorid

= Kochsalz

Die Fütterung von Salz ist schädlich…jedoch nur in hohen Mengen!
In diesem Futter ist leider keine Angabe dazu, wieviel Salz entalten ist.

Zu viel Salz hat mehrere Folgen:
Zum einen fördert ein hoher Salzkonsum die Ausscheidung von Kalzium, was zu schwachen Knochen und Osteoporose führen kann.
Zum anderen führt ein hoher Salzkonsum auch zu Bluthochdruck, erhöht das Risiko für Schlaganfälle und Herzinfarkte.

Ein Zuviel an Salz schlägt sich in den Nieren wieder und führt zu Nierenschäden.

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12) Hefe

= meist “Tote” Hefen
(Hefeprotein aus Bier- oder Brauhefe in abgetöteter Form)

…..und stellen eigentlich nur eine Eiweißquelle in vielen Futtermitteln dar.

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Die anderen Inhaltsstoffe müssen wahrscheinlich nicht erklärt werden, oder!? Diese sind allesamt unbedenklich.”

Gesund füttern – BARF

Unser kleiner Spanier hat ja von Anfang an Probleme mit dem Futter gehabt. Trockenfutter geht gar nicht, entzündet war seine Bauchspeicheldrüse und da er zu Unruhe und Nervosität neigt – steigt auch gleichzeitig die Wahrscheinlichkeit dass er sich übergibt oder Durchfall hat.

Seit Anfang Januar hat er sich mit wenigen Ausnahmen täglich mehrmals übergeben, Durchfall gehabt und hat sehr lichtempfindlich reagiert. Wusstet ihr, dass Hunde durch Futterunverträglichkeiten etc. sogar Migräne und Sodbrennen kriegen können? Ich bis vor kurzem nicht. Hätte ich es vorher gewusst, hätte ich Diego und auch uns einiges ersparen können.

Nassfutter hat einen sehr hohen Feuchtigkeitsgehalt, dem gegenüber steht ein geringer Fleischgehalt. Nun ist der Hundemagen aber darauf ausgerichtet rohes Fleisch zu verdauen, hat also viel Magensäure und sensible Hunde wie Diego reagieren darauf mit Sodbrennen und übergeben sich. Raus kommt dann das Futter fast wie s reinkam plus Schaum. Durch eine Freundin hab ich mich jetzt endlich näher mit dem BARFen befasst (Biologisches Artgerechtes Rohes Futter) und kann nur positives berichten. Aber zu allererst haben wir eine Darmsanierung vorgenommen. Drei Tage lang gab s nur laktosefreien Joghurt (erwachsene Hunde sind alle laktoseunverträglich) mit ein paar Löffeln Haferflocken, Heilerde und Laktobazillentropfen aus der Apotheke. Bei ihm auf 3 Mahlzeiten verteilt, damit er nicht all zu sehr Hunger schiebt. Hat ihm super geschmeckt und bereits nach Tag eins hat er sich nicht mehr übergeben.

Während der Darmsanierung sollte der Hund nichts anderes zu fressen bekommen, damit der Hundemagen optimal vorbereitet wird. Am verträglichsten für Diego ist Pferdefleisch (würg) und damit haben wir auch angefangen. Generell wird gekochtes Huhn  gerne für den Anfang genommen, da es die meisten Hunde sehr gut vertragen. 3 % vom Körpergewicht sollte pro Tag gefüttert werden, bei Diego macht das je nach Aktivität 100 g -150 g. Jede Mahlzeit sollte aus 70 % Fleisch, 30 % Gemüse und Obst bestehen. Ich habe über http://www.haustierkost.de/ bestellt, aber auch https://www.das-tierhotel.de/act/start.htm ist sehr zu empfehlen. Dort gibt es alles schon fertig gefrostet, auch Obst und Gemüse, muss dann nur noch im Kühlschrank aufgetaut werden. Bitte alles nur zimmerwarm oder warm verfüttern. Huhn & Fisch koche ich in den Garschalen (gibt s günstig bei QVC), auch sein Gemüse – das dauert keine 3 Minuten 🙂 Bei Möhren und ähnlichem gibt s dann noch einen Schuss Öl dazu (bitte kein Sonnenblumenöl – lieber Walnuss). Zwei Mahlzeiten am Tag sind am besten für die Verdauung. Bitte möglichst auch darauf achten, dass im Fleisch keine Knochen enthalten sind, das führt oft zu Verdauungsbeschwerden, lieber das Knochenmehl von Grau kaufen. Sehr ergiebig und ohne Zusatzstoffe wie in anderen Knochenmehlen.

Wer sich nicht sicher ist, was Hund oder Katze wirklich fressen darf – der findet hier einen guten Überblick: http://www.mkd-shop.ch/man_darf.php

Bei Kohlgemüse wäre ich vorsichtig, das führt oft zu Blähungen, auch Kartoffeln vertragen viele Hunde nicht. Diego auch nicht. Lieber auf Reis ausweichen.

Wer öfter mit dem Hund auf Reisen ist, kann auch Fleisch in Dosen kaufen. Sehr praktisch, leider aber teurer, als wenn man s gefrostet oder frisch kauft.

Er wird jetzt erst so kurze Zeit gebarft, aber die Erfolge sind fantastisch: er hat sichtlich zugenommen, übergibt sich nicht, hat keinen Durchfall mehr und das Gekratze und Gelecke hat deutlich nach gelassen.

BARFen ist auch nicht viel teurer, als der Fertigfraß, dafür aber viel gesünder und natürlicher. Alle paar Tage ein paar Kräuter wie Petersilie und eine Prise Salz über s Futter gestreut ist auch super. Wenn Diego sein Nassfutter vertragen hätte, hätte er es auch weiterhin bekommen und wir würden nur durch Obst/ Gemüse etc. ergänzen. So bin ich aber sehr zufrieden, der Zeitaufwand ist gering und endlich geht s dem Zwerg wieder gut 🙂