Longieren

Longe3

Gestern wurde Shaman das erste Mal seit längerer Zeit wieder mit Hilfszügeln longiert. Die sogenannten Dreieckszügel sind die einzigen Hilfszügel die mir ans Pferd kommen. Er kann sich weiten nach unten und vorne dehnen, weit seitwärts drehen – aber den Kopf nicht hochreißen. Ab und an damit zu longieren hilft ihm sich besser zu tragen, die Hinterhand vermehrt einzusetzen und damit hoffentlich auch wieder mehr Muskulatur an den richtigen Stellen aufzubauen.

Unser kleiner Faulpelz lief sogar ganz anständig. Die Stangen auf beiden Seiten haben wir das Mal vorher mit einbezogen – aber NUR OHNE Hilfszügel. Mir wird immer ganz schlecht, wenn ich sehe wie stark ausgebundene Pferde nicht nur über Stangen sondern ganze Hindernisse gehen müssen, dabei oft stolpern und stürzen. Zu viele Unfälle habe ich gesehen. Wer es dennoch für harmlos hält, möge versuchen sich beim Hinfallen ohne Arme abzufangen. So gut wie unmöglich und genauso fühlt sich ein Pferd in dem Moment. Shaman findet gut in den Rhythmus über die Stangen, nur die Hufe könnte er höher heben, es klonkt an fast allen 😉

Ein regelmäßiger Seitenwechsel beim Longieren ist wichtig – bitte auch immer viel Schritt davor, dazwischen & danach – viele Tempiwechsel und Übergänge der einzelnen Gangarten.

Da ich ihn selbst ja mit meinem bösen Finger nicht longieren konnte, hab ich halt Fotos gemacht. Viele Fotos 😉 Sie sind nicht bearbeitet.

Der Schritt:

Der Trab:

Der Galopp:

 

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5 thoughts on “Longieren

  1. Pingback: Dreckschimmel | Wolke's Welt 3

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