Mond

 

“Wie liegt im Mondenlichte begraben nun die Welt;

wie selig ist der Friede, der sie umfangen hält!

Die Winde müssen schweigen, so sanft ist dieser Schein;

sie säuseln nur und weben und schlafen endlich ein.

Und was in Tagesgluten zur Blüte nicht erwacht,

es öffnet seine Kelche und duftet in der Nacht.

Wie bin ich solchen Frieden seit Langem nicht gewohnt!

Sei du in meinem Leben – der liebevolle Mond!”

Theodor Storm

Advertisements

11 thoughts on “Mond

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s