Straftäter im Internet

Der Vorsitzende der Polizeigewerkschaft fordert Sextäter etc. im Internet öffentlich zu machen, wenn sie entlassen werden. Bin ich dafür? Ja.

Natürlich, jeder Mensch kann sich ändern, aus seinen Fehlern lernen. Und ich möchte auch nicht mit dem Finger auf die Menschen zeigen. Wohl aber mich und besonders die Kinder in meinem Umfeld schützen.

Nun werden viele damit argumentieren, dass das Grundgesetz und die Wahrung der Rechte auch für Straftäter gilt und diese nicht an den Pranger gestellt werden sollten. ABER: Muss ich Mitleid mit Menschen haben, die Kinder und andere Menschen missbrauchen, misshandeln oder gar töten? Sie haben die Taten begangen, sie müssen mit den Konsequenzen leben. Ja, sie haben bereits eine Strafe dafür bekommen. Das diese aber in den meisten Fällen nicht ausreicht, zeigt das aktuelle Beispiel aus Dortmund. Als ungefährlich eingestuft und entlassen, hat er direkt das nächste Kind missbraucht. Oder erinnern wir uns an den Sextäter, der nach seiner Entlassung tatsächlich in einem Kindergarten arbeiten konnte und weiter seiner krankhaften Neigung nachging.

Ich persönlich möchte nicht neben einem Mörder oder Vergewaltiger leben, schon gar nicht mit Kindern. Man kann sich und andere nicht vor allem und jedem dadurch schützen, wohl aber die Sicherheit verstärken.

Wie seht ihr das? Seid ihr dafür oder dagegen?

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10 thoughts on “Straftäter im Internet

  1. Das ist sehr schwer zu sagen. Eigentlich wäre ich schon dafür. Wenn aber dann bisher unbescholtene Bürger in ihrer Wut auf diese Täter losgehen und sich selbst strafbar machen, wie schon geschehen, dann werde ich doch wieder nachdenklich. Die Wurzel des Übels ist, dass diese Täter nicht für immer weggeschlossen werden – Sicherheitsverwahrung wie früher. Da müssen einfach strengere Gesetze her.

  2. Da denke ich wie Ute, es muß eine andere Lösung gefunden werden.
    Für immer und ewig diese Menschen wegschließen, keine Bewährung, einfach härtere Gesetze und Maßnahmen.

    GLG Marianne 😉

  3. In gewissen maße schon. Wenn ich überlege neben mir zieht ein Kinderschänder ein; dann würde ich alles daran setzen da wegzukommen.

    Allerdings verführt das zur Selstjustiz. Eben wenn man bedenkt da wohnt so einer neben mir, wäre ich schon dankbar wenn den jemand rausekeln würde.
    Genauso gut könnte man wieder die Todesstrafe einführen. Da wäre ich eindeutig dafür! Alleine was Deutschland für Steuergelder sparen würde. Und wenn ich mir anschau wie abgebrüht manche Menschen sind, dann denke ich: Ja diese “verdienen” den Tot !

    • Ich möchte niemandem die Chance auf einen Neuanfang nehmen, auch von Selbstjustiz halte ich nicht allzuviel. Aber allein zum Schutz möchte ich wissen, ob ein Straftäter in meiner Nachbarschaft wohnt. Dennoch denke ich, dass Sextäter/ Mörder ihr Recht auf Sicherung ihrer Personalien ab dem Zeitpunkt verwirkt haben, wo sie die Taten begangen haben. Diese hatten kein Mitleid mit ihren Opfern und ich demnach auch nicht mit ihnen. Ich bin für eine lebenslange Sicherheitsverwahrung. In Lüneburg z.B. werden Schwerkriminelle in der Psychatrischen Klinik erstmal 7 Jahre “weggesperrt”, dann langsam mit Ausgang für gutes Verhalten etc. belohnt. So sind sie weiter unter Kontrolle, können aber auch ein normales Leben haben. Obwohl mir schon sehr mulmig zu Mute war, als ich beim Dartspielen erfahren hab, wer da direkt neben uns gespielt hat…Einer von ihnen war mehrfacher Mörder und schon Jahre in der Klinik, konnte aber mehrmals die Woche raus, wie z.B. zum Dart etc…

  4. Ganz ehrlich? Wenn einer meine Kinder angreifen würde, würd ich ihm die Hände abhacken und den Rest durch den Fleischwolf drehen. Ich wurde selbst als Kind missbraucht und verstehe bis heute diese Triebtäter nicht. “Mein” netter Onkel hat sich vor vielen Jahren das Leben genommen, ich hab mich einfach nur gefreut…

    • Es tut mir leid und macht mich auch wahnsinnig wütend, dass Du so etwas durchmachen musstest. Genau darum bin ich dafür, dass die Namen derer öffentlich gemacht werden. Ich will meine Kinder und meine Lieben genau vor solchen Menschen schützen!

  5. Wir müssen froh sein das wir gesund sind und diese Triebe nicht verspüren oder im Griff haben.
    Diese “kranken” Menschen muss man helfen, ev. großzügig wegsperren, aber eine Change muss jeder wieder bekommen….wer das aber bezahlen soll steht dann wieder wo anders.
    Ich bin froh das ich das nicht zu entscheiden habe.

    • Wer das bezahlen soll? Einfache Lösung. Gesichterte Unterbringung, kontrollierter “Freigang” und im Gegenzug müssen sie dafür arbeiten wie jeder andere auch. Aber lieber zahle ich für eine Sicherheitsverwahrung als die Gefahr in Kauf zu nehmen, dass es weitere Opfer gibt.

      Ich fand es sehr mutig von einem jungen Mann, der sich freiwillig in Therapie begeben hat und Medikamente nimmt, die den Sexualtrieb komplett hemmen. Warum? Er hat selbst gesagt, er hat früh gemerkt, dass er die Neigung hat und auf sehr junge Jungs steht und nicht zu einem Monster mutieren möchte, dass einem unschuldigen Kind etwas antut. So hat er sich selbst und andere vor Schlimmerem bewahrt.

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